Montag, 4. Januar 2016

30.12.2015




Der Tag startete nach einem ordentlichen Frühstück mit einem kleinen Spaziergang durch Canouan Grand Bay. Der Weg dorthin gestaltete sich wieder recht abenteuerreich, denn erneut wollten die Damen allein schon mal vorfahren mit dem Dinghi. Sicherer als beim ersten Mal steuerten wir die Leiter am Steg an und wollten elegant aussteigen. Weit gefehlt, denn ein Boot von Einheimischen machte uns klar, dass wir doch bitte am Steg weiter vorn (wo keine Leiter ist) aussteigen sollten. Da fahren wir doch lieber an den Strand, dachten wir uns und machten uns auf den Weg. Die Brandung war stärker als gedacht und als Evi das Boot festhalten wollte, damit die Kinder endlich ausstiegen, kam eine Monsterwelle und zack, lag sie drin, fast unter dem Boot und klatschnass bis auf die Knochen. Doch immerhin hatte sie in letzter Minute das Boot gerettet, sodass dieses nicht umgekippt ist.


Während der Großteil unserer Körper inzwischen entspannt in der Karibik angekommen ist, faulenzt und sich nur so viel bewegt wie nötig, sind die Darmtätigkeiten fast aller Crew-Mitglieder jedoch aktiver als gewünscht. Aggregatszustandsänderung von fest zu flüssig, sodass wir heute mal einen alkoholfreien Vormittag einlegten.
Auch sportliche Aktivitäten finden hier natürlich ihren Platz, sodass die heutige Challenge darin bestand, vom Boot zum Strand und zurück zu schwimmen. Nach unserem kleinen Ausflug ins Dörfchen von Canouan beschlossen Heidrun und Annika, die Challenge in die Tat umzusetzen und direkt vom Strand zum Boot zu schwimmen, da wir erfahrungsgemäß per Dinghi genauso nass wurden. Während wir noch ein wenig vor der Yacht badeten, kamen auch schon die anderen mit dem Schlauchboot vom Strand zurück. Leider hatten sie ihre Leine losgelassen, sodass Annika noch mal reinspringen und nach der Leine vom Dingi tauchen musste. Michael machte kurzerhand den Motor aus, sodass Annika in Rettungsschwimmermanier das Boot abschleppte und schwimmend zur Yacht zog.

Gegen Mittag machten wir uns auf den Weg Richtung Mayreau in die Salt Whistle Bay, ein Stück Paradies. Wir ankerten vorbildlich wie aus dem Lehrbuch korrekt, wohingegen der Franzose, der uns relativ arrogant auf dem Weg nach Mayreau überholt hatte, auf dem Riff aufsetzte und für Unterhaltung in der ganzen Bucht sorgte.



Wir genossen den restlichen Tag am Strand, in einer Cocktailbar und deckten uns mit einigen Souvenirs ein. Nach dem Abendessen begab sich ein Großteil der Crew gegen 20/21 Uhr ins Bett. Die Tage auf See machen doch ganz schön müde.











Gesichtete Pelikane: 2
Moskito: Wahrscheinlich 1-3, könnte aber auch Ameisenpipi sein
Rettungseinsätze durch Rettungsschwimmerin: 2 (Einmal das Boot, einmal ein Crew-Mitglied, das nicht genannt werden möchte)
Gesichte Kolibri: 2
Abgestorbene Geruchszellen bei Öffnung des Fäkalientanks auf der Fahrt: 78394573



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen